Geschichten vom Kübelkind und Bonus-Doku auf Dvd/BluRay

GESCHICHTEN VOM KÜBELKIND
22 teilige anarchistisch-freigeistig-subversive Episodenserie von Ula Stöckl und Edgar Reitz aus den frühen 70er Jahren
1969-71, Restaurierung 2017/18

Nach der Weltpremiere der restaurierten Fassung auf der Berlinale 2018 erscheinen die GESCHICHTEN VOM KÜBELKIND nun aufwendig in 4K restauriert und erstmals auf DVD und Blu-ray in einer Special Edition,  gemeinsam mit der 90-minütigen Dokumentation von Robert Fischer  (s.u.) sowie einem umfangreichen Booklet.

http://www.arthaus.de/geschichten_vom_kuebelkind-special_edition

„Das Kübelkind“ ist eine Kunstfigur: in jeder Geschichte zwingt die Gesellschaft sie, etwas zu lernen. Aber sie, erwachsen vom Augenblick ihrer Geburt an, lernt ungefragt immer noch etwas mehr, als von ihr verlangt wurde. Das von der Gesellschaft nicht gewollte „etwas mehr“ Gelernte aber bringt sie regelmäßig in Lebensgefahr.

In jeder Geschichte stirbt Kübelkind. Sie stirbt sich durch alle Kino-Genres.
Ihre Geschichten haben alle möglichen Zeiten, und spielen in allen möglichen Zeiten.

 

DER FILM VERLÄSST DAS KINO –
VOM KÜBELKIND-EXPERIMENT UND ANDEREN UTOPIEN

Ein Dokumentarfilm von Robert Fischer
Fiction Factory Robert Fischer Filmproduktion, 2018
90 min

Im Mittelpunkt von Robert Fischers Dokumentarfilm Der Film verlässt das Kino: Vom Kübelkind-Experiment und anderen Utopien steht die Entstehungsgeschichte der wiederentdeckten und restaurierten Kübelkind-Geschichten. Edgar Reitz, Ula Stöckl, Werner Herzog, Alexander Kluge und weitere Filmemacher und Zeitzeugen erinnern sich an die Bedingungen, die das Kübelkind und ähnlich visionäre Projekte vor fünfzig Jahren überhaupt erst möglich machten. Sie alle bewegt die Frage: Wie wird die Zukunft des bewegten Bildes aussehen? Und: Brauchen wir überhaupt noch das Kino? Alexander Kluge sagt: „Ich gehe davon aus, dass wir das Reich der visuellen Eindrücke überhaupt nicht abgeschritten haben.“

Eine Fiction Factory Robert Fischer Filmproduktion
www.fictionfactoryfilm.de
in Zusammenarbeit mit Edgar Reitz Filmstiftung